Veranstaltung anlegen
Stammdaten, eigene Adresse, Phasen — und was sie jeweils freischalten.

Die eigene Adresse
Jede Veranstaltung liegt auf oberster Ebene:
unconferencing.eu/pmcamprm/
Die Kennung legt ihr selbst fest — kurz, sprechbar, ohne Jahreszahl-Ballast, wenn ihr sie später wiederverwenden wollt. Erlaubt sind Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche.
Ihr könnt sie jederzeit ändern. Die alte Adresse bleibt gültig und leitet weiter — sonst wären gedruckte QR-Codes und Handzettel nach einer Umbenennung wertlos.
Ein paar Kennungen sind belegt, weil dort eigene Seiten liegen (login,
konto, hilfe, admin …). Das System sagt euch das beim Speichern.
Die fünf Phasen
Die Phase steuert, was gerade möglich ist. Sie ist der Hauptschalter — noch vor allen Zeitfenstern.
| Phase | Was gilt |
|---|---|
| Entwurf | Nur für euer Team sichtbar. Die öffentliche Adresse antwortet mit „nicht gefunden” |
| Vorschläge offen | Öffentlich sichtbar, Einreichung möglich |
| Planung | Keine neuen Vorschläge mehr, das Raster wird gefüllt |
| Läuft | Der Camp-Tag. Board und persönlicher Plan sind das Wichtige |
| Archiviert | Lesbar, nimmt nichts Neues an |
Solange eine Veranstaltung im Entwurf steht, ist sie für niemanden außerhalb des Teams erreichbar — auch nicht mit direktem Link. Testet also ruhig in Ruhe, bevor ihr umschaltet.
Zeitfenster
Zusätzlich zur Phase könnt ihr Fenster setzen: Vorschläge von … bis … und Abstimmung von … bis ….
Sie gelten zusätzlich, nicht statt der Phase. Beide müssen passen: Steht die Veranstaltung auf „Planung”, nützt ein offenes Vorschlagsfenster nichts.
Ohne Fenster entscheidet allein die Phase. Das ist für ein kleines Camp meist die einfachere Wahl.
Selbst-Beitritt
Steuert, ob Gäste über die öffentliche Adresse dazukommen dürfen.
- Erlaubt — der normale Fall. Wer die Adresse kennt, kann mitmachen.
- Nur auf Einladung — für geschlossene Veranstaltungen.
Bei „nur auf Einladung” ist auch die öffentliche Einstiegsseite zu, und der QR-Code führt ins Leere. Setzt das nur, wenn ihr es wirklich wollt.
Vorschläge öffentlich
Legt fest, ob die eingereichten Sessions ohne Anmeldung sichtbar sind.
Ein Call for Papers lebt davon, dass man ihn zeigen kann. Sichtbar werden dabei Titel, Beschreibung, Einordnung und der Anzeigename der einreichenden Person — keine Stimmen, keine Notizen des Teams, keine Sonderwünsche.
Weil dabei Namen öffentlich werden, ist es ein Schalter und keine Voreinstellung, über die niemand nachgedacht hat.
Aufbewahrung
Tage nach dem Ende, nach denen der Personenbezug automatisch entfernt wird. Voreinstellung: 90 Tage.
Danach verschwinden Mitgliedschaften, Stimmen, Interessen-Marker und
persönliche Pläne. Das Programm bleibt — ohne Namen. 0 schaltet den
automatischen Lauf ab; dann müsst ihr selbst daran denken.
Danach
- Die Einstiegsseite gestalten — Logo, Kontaktformular, Sponsoren
- Sessionvorschläge einsammeln
- Räume, Zeitschienen, Planungsraster